Achtsamkeit üben

Achtsamkeit bedeutet, sich darüber bewusst zu werden, was im eigenen Umfeld und was in einem selbst vorgeht.


a) Bodyscan

Der Bodyscan ist eine beliebte Achtsamkeitsübung. Einer Anleitung folgend, wird jeder Teil des Körpers nacheinander bewusst wahrgenommen. Dazu wird die Konzentration kontinuierlich weiter verschoben, so dass der ganze Körper nach und nach gespürt wird. Diese Übung soll dazu dienen, dass der Körper bewusst erkannt und gefühlt wird.



b) Gehmeditation

Bei der Gehmediation wird der Fokus auf die Bewegung des Gehens gerichtet. Ziel ist es, bewusst zu gehen, indem jede Bewegung genau nachvollzogen wird. Dadurch wird der Automatismus des Gehens aufgehoben, so dass auf diese Weise die Bewegung und der Untergrund achtsam wahrgenommen werden können.




c) Achtsame Bewegungsübungen

Hierfür werden Übungen aus dem Yoga übernommen und in Verbindung mit dem Atem umgesetzt. Das bewusste Durchführen der Übungen soll zu einem besseren Körperverständnis beitragen und den Fokus lediglich auf die Bewegungen setzen.



d) Sitz- oder auch Atemmeditation

Es wird eine gemütliche Sitzposition eingenommen. Anschließend wird der Atem fokussiert. Unter Anleitung wird vermittelt, wie geatmet werden soll. Wichtig ist bei dieser Meditation, dass die Aufmerksamkeit auf den Atem gerichtet wird, andere Gedanken sollen vorbeiziehen.


e) Achtsamkeit im Alltag

Bei einer Achtsamkeitsübung kommt es darauf an, Dinge im Alltag bewusst zu erledigen. Dabei kann es um Kleinigkeiten gehen, die sowieso jeden Tag gemacht werden:

- morgendlicher Kaffee

- Zähneputzen

- bewusstes Musikhören



f) Reflexion

Die Reflexion dient dazu, eigene Verhaltensmuster im Alltag zu erkennen, die Stress oder Unwohlsein steigern. Erst wenn dieser Schritt erfolgt, können neue Gewohnheiten etabliert werden.






Übung: „Slow-Motion“

1) Probiere lästige Tätigkeiten so auszuführen, als würdest du sie liebend gern tun. z.B. behandle das Geschirr (beim Abwasch, beim Abtrocknen) oder deine Wäsche (beim Zusammenlegen) ganz liebevoll und wie "beste Freunde".


2) Versuche, Tätigkeiten auszuführen, ohne dass du alle Sinne „benutzt“ (unsere Sehkraft „übertönt“ zumeist andere Sinneswahrnehmungen. Versuche daher öfters, die Augen zu schließen. z.B. beim Duschen, Essen, Zähneputzen, etc.)






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