Chunking (verknüpfend sehen und verstehen)

Durch Chunking tunen wir unser Gedächtnis.


Im allgemeinen Wortgebrauch ist ein „Chunk“ ein Stück oder Teil eines größeren Ganzen. Im Bereich der kognitiven Psychologie ist ein Chunk eine Organisationseinheit im Gedächtnis.


Chunk up (hochchunken): Hier bewegt man sich vom Spezifischen zum Allgemeinen, man beginnt bei den kleineren Bestandteilen und geht dann zu den größeren Teilen. Man verallgemeinert. Das chunk up ist der Spung in eine umfassendere, abstraktere Informationsebene.


Chunk down (hinunterchunken): Dabei bewegt man sich vom Allgemeinen zum Spezifischen oder Besonderen. Man spezifiziert. Das chunk down ist der Sprung in eine spezifischere, konkretere Ebene.


Chunk sideways: Hier geht es darum zu Vergleichen oder Analogien zu bilden, also weitere Beispiele auf derselben Informationsebene zu finden. Sideways chunken hat viel mit der freien Assoziation zu tun.



Beispielsweise lässt sich folgende Zusammensetzung aus Buchstaben nur schwer lernen: BYGROUPINGITEMSINTOUNITSWEREMEMBERBETTER. Um den Lernprozess zu erleichtern, zerlegst du dieses Wortgeflecht in einzelne Chunks: BY GROUPING ITEMS INTO UNITS WE REMEMBER BETTER. Du hast nun acht Chunks und bist in der Lage, dir diesen Satz bzw. das anfängliche Wortgeflecht besser einzuprägen. (Vergl.: wikipedia.de)


FAZIT: Du kannst trainieren, wie viel Informationseinheiten du aufnehmen kannst! Durch Chunking kannst du deinen Arbeitsspeicher manipulieren und erweitern.



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